Angestellte des MindsEye-Entwicklers Build a Rocket Boy, vertreten durch die Gewerkschaft IWGB Game Workers Union, haben rechtliche Schritte eingeleitet. Sie werfen dem Unternehmen vor, ohne ihr Wissen die invasive Überwachungssoftware Teramind auf ihren Arbeitsgeräten installiert zu haben. Die Gewerkschaft behauptet, die Software habe durch die Aufzeichnung der Mitarbeiter im Homeoffice gegen Datenschutzgesetze verstoßen. Dies folgt auf eine Beschwerde von 40 Mitarbeitern im März sowie separate Forderungen im Zusammenhang mit Entlassungen im Jahr 2025.
Die Independent Workers’ Union of Great Britain (IWGB) gab am 21. April bekannt, dass Beschäftigte von Build a Rocket Boy (BARB) ein Verfahren wegen Datenschutzverletzungen eingeleitet haben. Das Management hatte Teramind installiert, was nach Einschätzung der Gewerkschaft über eine legitime Überwachung hinausgeht, da Personen ohne deren Zustimmung in ihrem Zuhause aufgezeichnet wurden. Laut IWGB entfernte das Unternehmen die Software zwar nach einer kollektiven Beschwerde, verweigerte jedoch Forderungen nach Informationen über die erfassten Daten, deren Verwendung und die Gründe für die Installation.