Geschäftsmann wegen Spielmanipulation im Fußball zu 13 Jahren Haft verurteilt

Ein Gericht im brasilianischen Bundesdistrikt hat vier Personen wegen eines Systems zur Manipulation von Ergebnissen bei der Brasiliense-Fußballmeisterschaft 2024 verurteilt. Der als Anführer identifizierte Geschäftsmann William Pereira Rogatto erhielt eine Haftstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten. Er hatte in einer Aussage vor dem Senat zugegeben, von Niederlagen profitiert zu haben.

Das Gericht des Bundesdistrikts in Brasilien verurteilte vier Personen wegen der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, die Spielergebnisse bei der Brasiliense-Fußballmeisterschaft 2024 manipulierte. William Pereira Rogatto wurde als Anführer ausgemacht und zu 13 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. In einer Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Senats zu Spielmanipulationen und Sportwetten im Jahr 2024 gestand Rogatto seine Methoden offen. „Ich verdiene kein Geld damit, dass ich gewinne, ich verdiene Geld damit, dass ich verliere, indem ich das Spiel verschiebe“, erklärte er und merkte an, dass er als „König der Abstiege“ bekannt sei. Richter Germano Oliveira Henrique de Holanda unterstrich die Schwere von Rogattos Handlungen. Der Richter stellte fest, dass der Geschäftsmann den Verein Santa Maria kooptierte und dessen wirtschaftliche Anfälligkeit ausnutzte, um künstliche Niederlagen herbeizuführen. Dieses Verhalten wirkte sich auf den Verein als Ganzes aus.

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