Charles Leclerc begründete seinen Unfall beim Großen Preis von Monaco mit einem Bremsversagen und wies die Schuld an dem Vorfall von sich. Der Ferrari-Pilot äußerte sich frustriert über drei funktionsunfähige Bremsen beim Rennneustart in Monte Carlo.
Leclerc beschrieb das Problem nach seinem Ausscheiden aus dem Rennen detailliert und stellte fest, dass die vordere linke Bremse funktionierte, während die anderen komplett ausfielen. Er erklärte, dass die Daten das Problem bestätigten und Teamchef Fred Vasseur sowie sein Stellvertreter Jerome d'Ambrosio diese überprüft hätten. Sky Sports-Expertin Naomi Schiff beobachtete eine Veränderung in Leclercs Herangehensweise während der Saison 2026. Im Podcast Up To Speed sagte sie, er sei fordernder und anweisender gegenüber dem Team über Funk geworden. Ferrari-Bremsenausrüster Brembo reagierte mit einer Stellungnahme, in der das Unternehmen großes Erstaunen über die Behauptungen äußerte. Die Firma nannte die Kommentare verfrüht und betonte die Notwendigkeit, die Telemetriedaten zu analysieren, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden. Leclerc gab an, dass das Problem vor dem Großen Preis von Barcelona-Catalunya, der für den 12. bis 14. Juni angesetzt ist, gelöst sei. Er plant, ab diesem Ereignis die Lewis Hamilton-Konfiguration zu übernehmen.