McLaren-Teamchef Andrea Stella bezeichnete die Leistungen des Teams in Montreal und Monaco nach Zuverlässigkeitsproblemen und mangelndem Tempo als Realitätscheck.
Andrea Stella erklärte, das Team sei nicht schnell genug gewesen, insbesondere beim Renntempo, und habe an verschiedenen Bereichen des Fahrzeugs unter Zuverlässigkeitsproblemen gelitten. Lando Norris schied in beiden Rennen aufgrund von Fehlern an der Antriebseinheit und am Getriebe aus. Oscar Piastri absolvierte in Monaco zwar das komplette Programm, doch dem Team fehlte weiterhin die Geschwindigkeit, um um die Spitzenplätze zu kämpfen. Stella betonte die unzureichende aerodynamische Last auf Strecken mit hohem Abtrieb sowie die Schwierigkeiten, die neuen 2026er-Reifen von Pirelli auf glatten Oberflächen in ihr optimales Betriebsfenster zu bringen. Er verwies auf die laufende Zusammenarbeit mit Mercedes HPP, um die Probleme zu beheben. Das Team hofft weiterhin auf eine Wende im späteren Saisonverlauf ähnlich wie 2024, räumte jedoch ein, dass der aktuelle Trend bei Leistung und Zuverlässigkeit weniger überzeugend sei.