McLaren bringt zum Großen Preis von Miami ein völlig neues F1-Auto

McLaren-Teamchef Andrea Stella kündigte an, dass das Team für den Großen Preis von Miami und Kanada eine komplett neue Version seines MCL40-Autos bereitstellen wird. Das Upgrade konzentriert sich auf aerodynamische Verbesserungen für die nordamerikanischen Rennen. Stella erwartet, dass die Konkurrenten ähnliche Änderungen vornehmen werden.

Bei einer speziellen Medienveranstaltung im Werk von McLaren in Woking beschrieb Andrea Stella den kommenden MCL40 als ein 'völlig neues Auto', insbesondere in puncto Aerodynamik. 'Es war schon immer unsere Absicht, ein komplett neues Auto zu liefern', sagte Stella. Die Absage der Großen Preise von Bahrain und Saudi-Arabien habe die Entwicklung gestrafft und es den Teams ermöglicht, sich auf Upgrades statt auf das Rennen zu konzentrieren, fügte er hinzu. Stella erwartet keine wesentliche Verschiebung in der Rangfolge der Meisterschaft, da Konkurrenten wie Mercedes und Ferrari ihre Leistung wahrscheinlich ähnlich verbessern werden. McLarens jüngste Leistung beim Großen Preis von Japan war 'durchaus konkurrenzfähig' und weckt Optimismus für Miami und Kanada, wo man bereits in Japan solide war. Stella merkte an, dass das Team über eine grundlegende Entwicklung verfügt, um die Lücken zu Mercedes und Ferrari zu schließen. Der technische Direktor Rob Marshall erläuterte McLarens Ansatz gegenüber den Designs der Konkurrenten. 'Wir schauen uns alles an', sagte Marshall und fügte hinzu, dass Teams die Lösungen der Konkurrenz durch Windkanaltests, CFD-Simulationen oder Gedankenexperimente analysieren. Während Kopien aufgrund der autospezifischen Architekturen nicht immer funktionieren, erinnerte Marshall an Erfolge wie die Doppeldiffusoren. Marshall betonte, wie wichtig es sei, die Absichten der Konkurrenten zu verstehen, um inspirierte Verbesserungen schneller entwickeln zu können. Die Regeln für 2026 mit aktiver Aerodynamik und neuen Antriebseinheiten haben die Lernkurve steiler gemacht, insbesondere da die Übergänge zwischen Geraden- und Kurvenfahrmodi das Gleichgewicht und die Fahrhöhe beeinflussen.

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