McLaren-Teamchef Andrea Stella hat erklärt, dass der Status des Teams als Mercedes-Kunde in dieser Formel-1-Saison erstmals zu einem Nachteil geworden ist. Die Äußerungen folgen auf Zuverlässigkeitsprobleme bei den jüngsten Rennen.
Stella machte die Bemerkungen in Monaco, nachdem McLaren in Montreal und Monaco auf Probleme gestoßen war. In Kanada schied Lando Norris aufgrund eines Getriebedefekts aus. In Monaco erlitt das Team einen Ausfall, der auf die Antriebseinheit zurückzuführen war. Stella betonte, dass Mercedes HPP keine Schuld treffe. Er verwies auf die im Vergleich zu Werksteams geringeren Möglichkeiten zur Integration und Zusammenarbeit als Kundenteam. 'Noch nie zuvor hatten wir das Gefühl, dass uns die Rolle als Kundenteam benachteiligt', sagte Stella. Er merkte an, dass die Probleme vor dem Hintergrund der technischen Reglementänderungen für 2026 in den Fokus gerückt seien. McLaren-CEO Zak Brown hat Offenheit für die langfristige Entwicklung einer eigenen Antriebseinheit signalisiert, sofern dies kosteneffizient umsetzbar ist. Stella bestätigte, dass Überprüfungen der Zusammenarbeitsprozesse mit Mercedes bereits im Gange sind.