McLaren hat eingeräumt, dass der Vorteil beim Reifenmanagement nicht in die Formel-1-Saison 2026 übertragen werden konnte. Teamchef Andrea Stella verwies auf den Großen Preis von Barcelona als Beleg für diesen Rückschlag. Das Team arbeitet nun daran, in diesem Bereich wieder Boden gutzumachen.
Das Rennen am vergangenen Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya verdeutlichte McLarens Schwierigkeiten bei der Reifenbehandlung unter heißen Bedingungen. Lando Norris wurde nach dem Ausfall von Kimi Antonelli Dritter, während Oscar Piastri den fünften Platz belegte. Ferrari machte mit einem Upgrade Fortschritte, wodurch sich Lewis Hamilton in der Schlussphase absetzen konnte. Stella erklärte, dass das Team zuvor massiv in das Reifenmanagement investiert habe. "Wir haben über die Jahre investiert, um sicherzustellen, dass wir die Reifen vor allem bei heißen Rennen konditionieren und sie kühl genug halten, damit der Grip nicht zu schnell nachlässt", erläuterte er. Er fügte hinzu, dass neue Regeln und ein anderes Fahrzeugdesign die Bedingungen verändert hätten. Der Italiener beschrieb die Umstellung auf das Reglement von 2026 als einen Neuanfang, der McLaren dazu zwang, sich gleichzeitig mit mehreren Anforderungen auseinanderzusetzen. Die Entwicklungsarbeit an der Reifenperformance ist nun im Gange. "Wir entwickeln uns jetzt schrittweise in die Richtung, von der wir glauben, dass sie für die Reifen das Richtige ist", sagte Stella.