Stadt Kiel bleibt bei online-Kirchenaustritt trotz Kritik

Die Stadt Kiel hat einen Online-Dienst für den Kirchenaustritt eingeführt und hält trotz starker Kritik von Christen daran fest. Die Verwaltung wurde für ein werbendes Social-Media-Video und die Möglichkeit des digitalen Austritts angegriffen. Die Kirchen äußern zudem rechtliche Bedenken.

Die Stadt Kiel hat kürzlich einen neuen digitalen Dienst eingeführt, der es Bürgern ermöglicht, online aus der Kirche auszutreten. Dieser Schritt hat einen Sturm der Entrüstung unter Protestanten und Katholiken in Schleswig-Holstein ausgelöst. Viele Christen kritisieren die Stadt scharf, da sie mit einem Video in den sozialen Medien für den Service geworben hat, was als instinktlos und unbedacht empfunden wird.

Trotz der Kritik bleibt die Kieler Verwaltung bei ihrem Verfahren. Sie betont, dass der Dienst geprüft wurde und harmlos als Teil des neuen digitalen Angebots gedacht ist. Die Kirchen sehen darin jedoch nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern hegen auch rechtliche Bedenken bezüglich der Online-Austrittsmöglichkeit.

Der Vorfall unterstreicht Spannungen zwischen staatlicher Verwaltung und religiösen Institutionen in einer säkularen Gesellschaft. Die Stadt Kiel argumentiert, dass der Dienst die bürokratischen Hürden senkt, während Kritiker befürchten, dass er den Kirchenaustritt unnötig erleichtert und den Respekt vor dem Glauben mindert.

Verwandte Artikel

News illustration depicting mayor confronting Oberschule Schleife principal amid scandal outrage, with parents protesting outside.
Bild generiert von KI

Bürgermeister lädt Schuldirektor der Oberschule Schleife vor

Von KI berichtet Bild generiert von KI

In der sächsischen Oberschule Schleife haben zwei sich als non-binär bezeichnende Frauen während einer Projektwoche Neuntklässlern homosexuelle Pornos gezeigt. Der Skandal sorgt für Empörung unter Eltern und Politik; nun ermittelt die Polizei und das Kultusministerium prüft Verstöße. Der Bürgermeister hat den Schuldirektor zu einer Erklärung vorgeladen.

Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat SAP und die Telekom mit einem Pilotprojekt für eine zentrale Bürger-App beauftragt. Die App soll Bürgern den Zugriff auf staatliche Dienstleistungen wie Wohnsitzumeldung, Kindergeldantrag oder GmbH-Gründung per Smartphone ermöglichen. Sie wird Teil einer KI-basierten Verwaltungsplattform.

Von KI berichtet

Die sozialistische Jugendorganisation Die Falken hat die Verteilung hardcore-pornografischer Bilder an Minderjährige an einer Schule in Schleife, Sachsen, als „Versehen“ bezeichnet. Gegen zwei Beteiligte wurde ein Polizeiverfahren eingeleitet. Bürgermeister Jörg Funda kritisiert die öffentliche Debatte als „kriminelle Energie“.

Sonntag, 07. Juni 2026, 22:45 Uhr

Abortion critic to lead retreat at Birgitta Ed's manor

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen