Gérald Darmanin hat angedeutet, dass er nicht vorhat, sich allzu früh hinter Édouard Philippe für die Präsidentschaftswahl 2027 zu stellen. Der Innenminister will den Einsatz erhöhen, um seinen sozial-gaullistischen Kurs zu stärken.
Am Mittwoch äußerte Gérald Darmanin gegenüber France Inter sein Bedauern darüber, dass sein sozialer Kurs «nirgendwo» aufgegriffen werde. «Es gibt viele Kandidaten und wenige Ideen. Das ist ein wenig besorgniserregend», sagte er.
Der Minister ist nach wie vor enttäuscht darüber, dass Édouard Philippe seine Idee einer Vorwahl torpediert hat, was seine persönlichen Ambitionen bremst. Er lässt sich daher von seinem «Freund» von Horizons bitten, während er sich über den Mangel an Unterstützung für seine Positionen sorgt.
Am Montag wird Darmanin auf Ersuchen des Präsidenten der Republik nach Algier reisen. Dort wird er für eine bessere justizielle Zusammenarbeit und für die Freilassung des Journalisten Christophe Gleizes plädieren.