Ayen Marial Dongrin, die Tochter des inhaftierten ehemaligen südsudanesischen Finanzministers Marial Dongrin Ater, ist am 21. April in einem Krankenhaus in Nairobi verstorben. Ihrem Vater wurde die Erlaubnis verweigert, sie von Juba aus zu besuchen. Die Öffentlichkeit fordert nun seine vorübergehende Freilassung, damit er trauern kann.
Ayen Marial Dongrin verstarb am Dienstagmorgen, dem 21. April, in einem Krankenhaus in Nairobi, wo sie auf der Intensivstation behandelt wurde. Sie war nach einem Vorfall in der vergangenen Woche eingeliefert worden; Berichten zufolge soll sie schwer gestürzt sein, doch Einzelheiten zu ihrem Zustand wurden nicht bekannt gegeben. Ihr Vater, Marial Dongrin Ater, befindet sich seit fast zwei Monaten wegen Korruptionsvorwürfen in Juba in Haft. Er hatte um die Erlaubnis gebeten, nach Nairobi reisen zu dürfen, um ihr auf der Intensivstation beizustehen, doch die Appelle von Familienangehörigen und anderen wurden abgelehnt. Die Öffentlichkeit fordert nun seine vorübergehende Freilassung oder einen Hausarrest, damit er trauern kann. Familienquellen beschrieben Ayen als eine junge Frau mit einer vielversprechenden Zukunft; weiterhin treffen zahlreiche Beileidsbekundungen von Anteilnehmenden ein. Es gibt wachsende Bedenken hinsichtlich der Umstände seiner andauernden Inhaftierung.