Acht kenianische Arbeiter sind mehr als sechs Wochen nach ihrer Festnahme am 21. März weiterhin in Bengasi, Libyen, inhaftiert. Ihre Familien appellieren an die Regierung, dringend Hilfe zu leisten, um ihre Freilassung zu erwirken.
Die Männer wurden festgenommen, nachdem sie ausstehende Löhne für zwei bis drei Monate Arbeit eingefordert hatten. Monica Wanjiru, eine in Libyen lebende Kenianerin, erklärte, dass eine Sprachbarriere zwischen den Arbeitern und den arabischsprachigen Arbeitgebern sowie Sicherheitskräften zu einem Missverständnis geführt habe. Berichten zufolge wurden die Männer von der Polizei geschlagen und in einem Internierungslager in Bengasi festgehalten. Die Inhaftierten, namentlich John Okutoi, Victor Gathua, Paul Njehia, Kenneth Wanjehia, Kevin Riguini, Juma Njira, James Opiyo und Collins Koech, müssen sich nun wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Die Arbeiter waren im Dezember 2025 über Agenturen mit Sitz in Kenia, Uganda und Dubai nach Libyen gekommen. Die Familien kritisieren die Agenturen dafür, hohe Gebühren erhoben zu haben, ohne Unterstützung zu leisten, und fordern die kenianische Regierung zum Eingreifen auf, da in Libyen keine kenianische Botschaft vorhanden ist.