Redner bei einer Veranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum der „Dead Slow“-Verkehrssicherheitskampagne der British Horse Society forderten Reiter dazu auf, Vorfälle weiterhin den Behörden zu melden. Die stellvertretende Sprecherin des Unterhauses, Caroline Nokes, und die Polizeipräsidentin von Sussex, Jo Shiner, betonten die Notwendigkeit beharrlicher Interessenvertretung bei Parlamentariern und Polizei. Das Treffen unterstrich die steigenden Risiken und die Notwendigkeit nationaler Maßnahmen.
Eine Veranstaltung am 20. April würdigte ein Jahrzehnt der „Dead Slow“-Verkehrssicherheitskampagne der British Horse Society (BHS) für Reiter. Die Veranstaltung, die sicherere Straßen für Pferde und Reiter fördern soll, beinhaltete Reden wichtiger Persönlichkeiten, darunter Caroline Nokes, stellvertretende Sprecherin des Unterhauses, und Jo Shiner, Polizeipräsidentin von Sussex. Beide Rednerinnen, selbst lebenslange Reiterinnen, unterstrichen, wie wichtig es ist, dass Reiter kontinuierlich mit Gesetzgebern und Strafverfolgungsbehörden in Kontakt treten. Nokes merkte an, dass etwa 5 % der Bevölkerung eine Verbindung zu Pferden haben, was potenziell 30 Abgeordnete erreichen könnte, drängte jedoch dazu, die übrigen 600 mit persönlichen Geschichten und GoPro-Aufnahmen von gefährlichen Überholmanövern durch Fahrzeuge zu konfrontieren. „Gehen Sie zu ihnen, zeigen Sie Ihre GoPro-Aufnahmen und lassen Sie sie die Erfahrung miterleben“, sagte sie. Sie lobte beharrliche Abgeordnete wie Lee Dillon aus Newbury, der das Thema Verkehrssicherheit für Reiter wiederholt zur Sprache brachte, und riet: „Geben Sie nicht auf, lassen Sie nicht locker.“ Shiner teilte ein BHS-Video, das an alle Polizeidienststellen verteilt wurde, und diskutierte landesweite „Close Pass“-Operationen gegen asoziales Fahrverhalten, eine der „fünf tödlichen“ Unfallursachen neben Alkohol und Drogen. Sie hob Beschwerden aus der Bevölkerung hervor, insbesondere von Reitern und Radfahrern auf Landstraßen, und kündigte die Sicherung von Finanzmitteln für eine nationale Operation an, die KI-gestützte Straßenkameras umfasst. „Wir müssen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir in Zukunft das Risiko verringern und, was am wichtigsten ist, ein Umdenken bewirken“, sagte Shiner. Beide forderten im Rahmen der Regierungsstrategie ein nationales Gremium für Verkehrssicherheit und bestanden darauf, dass alle Vorfälle, auch geringfügige, gemeldet werden, um die polizeilichen Erkenntnisse zu verbessern.