Äthiopien startet Makatet-Fahrplan zur Inklusion von Flüchtlingen

Die äthiopische Regierung hat offiziell den Makatet-Fahrplan in Addis Abeba gestartet. Der Rahmenplan zielt darauf ab, die Flüchtlingshilfe stärker auf eine langfristige sozioökonomische Integration und den Nutzen für die Aufnahmegemeinschaften auszurichten.

Der Startschuss fiel während einer hochrangigen Zusammenkunft im Adwa-Museum. Der ehrenwerte Sprecher des äthiopischen Repräsentantenhauses, Ato Tagesse Chaffo, und der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen leiteten die Veranstaltung, die mit einer kulturellen Darbietung einer Jugendgruppe von Flüchtlingen endete.

Der Fahrplan wurde in einem nationalen Prozess entwickelt, an dem föderale und regionale Institutionen, Entwicklungspartner, UN-Organisationen, die Zivilgesellschaft sowie Vertreter der Flüchtlinge beteiligt waren. Er bietet einen einheitlichen Plan für den Übergang von vorübergehender humanitärer Hilfe zu einer nachhaltigen, von der Regierung geleiteten Entwicklung.

Im Rahmen dieses Konzepts sollen bestehende Flüchtlingslager in selbsttragende Siedlungen umgewandelt werden, die in die nationalen Dienstleistungssysteme integriert sind. Die Zusammenkunft diente zudem dazu, gemeinsame Investitionen für die operative Phase zu sichern.

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