Eurovision-Woche in Wien ohne Politik eröffnet

Die Eurovision-Woche hat in Wien offiziell begonnen. Am Sonntag schritten die Künstler bei einer glamourösen Veranstaltung, die frei von politischen Diskussionen blieb, über den türkisfarbenen Teppich.

Der türkisfarbene Teppich ist eine Tradition, bei der die Künstler nach der Eröffnungszeremonie auf die Medien treffen. Richtlinien untersagen es Journalisten, politische Fragen zu stellen.

Die israelische Sängerin Noam Bettan dankte ihren Unterstützern in einem Interview mit dem ORF. Die Australierin Delta Goodrem betonte die verbindende Kraft der Musik und versprach, ihr Bestes zu geben, um zu gewinnen.

Die estnische Band Vanilla Ninja, die 2005 für die Schweiz antrat, merkte an, dass die Atmosphäre zwar gleich geblieben sei, sich aber dennoch viel verändert habe. Die Schwedin Felicia, die Schweden mit dem Lied „My system“ vertritt, konzentrierte sich trotz früherer Aussagen auf die Musik.

Der Wettbewerb findet vom 12. bis 16. Mai mit 35 teilnehmenden Ländern statt, der niedrigsten Anzahl seit über 20 Jahren.

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