Die Atlanta Falcons werden den erfahrenen Quarterback Kirk Cousins vor Beginn des neuen NFL-Liga-Jahres im März entlassen, berichten Quellen. Dieser Schritt gibt Cousins die Freiheit, seine nächsten Schritte zu planen, und eröffnet erneut den Wettbewerb um die Quarterback-Position in Atlanta unter einer neuen Front-Office-Führung. Die Entscheidung folgt auf zwei enttäuschende Saisons für Cousins und eine Verletzung des Rookies Michael Penix Jr.
Die Quarterback-Situation der Atlanta Falcons ist seit der Vertragsunterschrift mit Kirk Cousins über vier Jahre und 180 Millionen Dollar vor der Saison 2024 turbulent. Nur einen Monat später wählten sie Michael Penix Jr. in der ersten Runde, was frühe Zweifel an Cousins als Langzeitlösung signalisierte. 2024 startete Cousins 14 Spiele, warf ungleichmäßig mit 18 Touchdowns und ligaweit führenden 16 Interceptions, was zu seiner Ablösung durch Penix Ende des Jahres führte. Die Unsicherheit setzte sich 2025 fort. Penix startete neun Spiele mit 3-6, bevor er sich im November das ACL riss und die Saison beendete. Cousins kehrte für acht Starts zurück, traf unter 62 % mit 5,7 angepassten Netto-Yards pro Versuch, laut Berichten. Insgesamt: 61 % Completion auf 1.721 Yards, 10 TDs und fünf INTs bei 5-3. Die Falcons beendeten die Saison 8-9 zum zweiten Mal in Folge, was zum Rauswurf von Trainer Raheem Morris und GM Terry Fontenot führte. Unter neuer Führung – Trainer Kevin Stefanski, GM Ian Cunningham und Football-Operations-Präsident Matt Ryan – restrukturierten die Falcons Cousins’ Vertrag: Basisgehalt 2026 von 35 auf 2,1 Millionen gesenkt, Rest auf 2027 verschoben mit 67,9 Millionen voll garantiert, falls er nach Mitte März im Kader bleibt. Um dies zu vermeiden, plant Atlanta die Entlassung vor Liga-Start, per ESPN-Insider Adam Schefter. Die Entlassung bietet den Falcons finanzielle Flexibilität und Cousins (37) Kontrolle, der in der Free Agency voll garantierte Deals aushandelt. Trotz Interesse als Bridge-QB in schwachem Markt – trotz Pittsburgh-Steelers-Gerüchten – erwägt er TV-Jobs oder Ruhestand. Für Penix, der sich erholt und für 2026-Opener fit sein will, bleibt der Weg zum Starter unsicher. Matt Ryan stellte Cunningham vor und betonte kollaborative Bewertung: „Keiner von uns ist Head Coach, also können wir das nicht beantworten... Ich denke, wenn wir in den Prozess eintauchen und die Roster tiefer analysieren... das werden Gespräche sein, die dazugehören.“ Der Schritt schließt ein kostspieliges Kapitel für Atlanta und hebt anhaltende Fragen an der wichtigsten Position im Sport hervor.