Der Weltfußballverband FIFA hat sieben naturalisierten Spielern für die malaysische Nationalmannschaft eine 12-monatige Sperre wegen mutmaßlicher Verwendung ungültiger Dokumente verhängt. Das Urteil stört die Vorbereitungen auf ein entscheidendes Qualifikationsspiel gegen Vietnam am 31. März 2026 in den Play-offs für die Asienmeisterschaft 2027. Der malaysische Fußball-Legende Datuk Jamal Nasir hat den Fußballverband von Malaysia für mangelnde Transparenz kritisiert.
Die Kontroverse um die Naturalisierung in der malaysischen Nationalmannschaft ist diese Woche eskaliert, nachdem FIFA Sanktionen gegen sieben Spieler verhängt hat, die verdächtigt werden, gefälschte Dokumente zur Qualifikation für die Nationalmannschaft verwendet zu haben. Die Spieler sind Joao Figueiredo, Jon Irazabal, Hector Hevel, Facundo Garces, Imanol Machuca, Gabriel Palmero und Rodrigo Holgado. Die 12-monatige Sperre gilt auf Nationalmannschaftsebene und beeinträchtigt sofort Malaysias Vorbereitungen auf internationale Spiele, einschließlich des Spiels gegen Vietnam am 31. März 2026 in den Qualifikationen für die Asienmeisterschaft 2027. Die Stimmung im malaysischen Fußball hat sich durch die mangelnde Offenheit des Fußballverbands von Malaysia (FAM) aufgeheizt. Die Fußball-Legende Datuk Jamal Nasir hat scharfe Kritik geübt und erklärt, die Öffentlichkeit sei in Unsicherheit gelassen worden. „FAM hat fast keine Updates zur Lage der Nationalmannschaft während der Untersuchung im Fall der naturalisierten Spieler gegeben“, sagte er. Er betonte, dass die Nationalmannschaft dem Volk gehört und Transparenz bei Informationen eine Pflicht des Verbands sei, nicht einer auserwählten Gruppe. Der Fall hat den Verband in die öffentliche Kritik gezogen, mit Vorwürfen, dass die malaysische Mannschaft inmitten des Tumults „in die Flucht nach Thailand“ schlägt. Die Sanktionen der FIFA gehen von einer Untersuchung ungültiger Naturalisierungsdokumente aus, die den Aufbau des Teams für wichtige Spiele erschüttert.