Ein Zwölfjähriger aus Niedersachsen hat versucht, die Zündschnur eines gefundenen Böllers mit einer Wunderkerze zu verlängern. Der Feuerwerkskörper explodierte in seiner Hand und verletzte ihn schwer. Sanitäter brachten den Jungen per Hubschrauber in eine Klinik.
In Bargstedt im Kreis Stade ereignete sich ein tragischer Unfall mit Feuerwerk. Der Zwölfjährige fand zusammen mit Freunden einen nicht abgebrannten Böller, wie die Polizei mitteilte. Der Junge wollte den übrig gebliebenen Rest der Zündschnur verlängern, indem er eine Wunderkerze daran befestigte und diese anzündete.
Leider konnte er den Feuerwerkskörper nicht rechtzeitig wegwerfen. Die Explosion ereignete sich direkt in seiner Hand und führte zu schweren Verletzungen. Sofortige Hilfe war notwendig: Sanitäter transportierten den verletzten Jungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.
Dieser Vorfall unterstreicht die Gefahren von Feuerwerkskörpern, insbesondere für Kinder. Die Polizei ermahnt zur Vorsicht mit solchen Funden und rät, sie nicht selbst zu manipulieren. Ähnliche Unfälle mahnen an die Notwendigkeit strengerer Regelungen für Böllerverkauf und -gebrauch in Deutschland.