Zwei junge Männer haben in Bad Ems einen Zigarettenautomaten mit einem starken Silvesterböller oder einer selbstgebauten Sprengvorrichtung beschädigt. Der Vorfall ereignete sich am zweiten Weihnachtsfeiertag, doch die Täter kamen weder an Geld noch an Zigaretten. Die Polizei ermittelt nun zur Art des Sprengmittels.
In Bad Ems im Rhein-Lahn-Kreis kam es am 26. Dezember zu einem missglückten Sprengversuch an einem Zigarettenautomaten. Laut einem Polizeisprecher steckten die beiden jungen Verdächtigen den Böller oder „etwas Selbstgebautes“ in den Ausgabeschlitz des Automaten und zündeten es. Die Explosion verursachte einen lauten Knall und beschädigte das Gerät, brachte den Tätern jedoch keinen Erfolg.
Der Sprecher erklärte: „Der Automat sei durch die Explosion am zweiten Weihnachtsfeiertag beschädigt worden.“ Es gelang den Männern nicht, an die Ware oder Geld zu gelangen. Die genaue Art des verwendeten Sprengmittels – ob ein starker Silvesterböller oder eine selbstgebaute Vorrichtung – ist noch ungeklärt und steht im Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen.
Solche Vorfälle sind in der Vorweihnachtszeit nicht ungewöhnlich, doch hier blieb es bei Sachschäden ohne weitere Folgen. Die Polizei sucht Zeugen und prüft, ob die Täter identifiziert werden können. Bad Ems, eine kleine Stadt in Rheinland-Pfalz, wird durch diesen Kriminalfall vorübergehend in den Fokus gerückt.