Im Saarland wurde in diesem Jahr nur ein Geldautomat gesprengt, wie die Landespolizeidirektion in Saarbrücken mitteilte. Es gab keine weiteren Versuche. Der Rückgang wird auf präventive Maßnahmen zurückgeführt.
Die Landespolizeidirektion in Saarbrücken hat auf Anfrage bekanntgegeben, dass in diesem Jahr im Saarland lediglich ein Geldautomat gesprengt wurde. Im Vergleich zu früheren Jahren markiert dies einen deutlichen Rückgang: 2024 gab es neun vollendete oder versuchte Sprengungen, 2023 sogar zwölf.
Der einzige Vorfall ereignete sich im April in Kirkel im Osten des Saarlands. Der Automat befand sich in einem Gebäude, das auch einen Supermarkt und eine Bäckerei beherbergte. Die Explosion verursachte erhebliche Schäden am Gebäude, wie die Polizei damals berichtete.
Zur Erklärung des rückläufigen Trends heißt es von der Landespolizeidirektion: «Der rückläufige Trend lässt sich mit den bundesweit präventiven und repressiven Maßnahmen erklären». Zudem haben Banken und Sparkassen in den vergangenen Jahren zusätzliche technische, bauliche und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um solche Taten zu verhindern und potenzielle Täter abzuschrecken. Die Polizei berät hierbei die Institute. Aus einsatztaktischen Gründen wurden weitere Details nicht offengelegt.
Diese Entwicklungen deuten auf eine erfolgreiche Bekämpfung von ATM-Sprengungen hin, die in der Vergangenheit ein nationales Problem darstellten.