Auf schneeglatten Straßen im Saarland kam es zu 39 Verkehrsunfällen, bei denen fünf Personen leicht verletzt wurden. Die Polizei zählte seit dem Nachmittag rund 60 witterungsbedingte Einsätze. Der Busverkehr wurde in mehreren Kommunen eingestellt.
Die Polizei im Saarland meldete in den frühen Morgenstunden des 7. Januar 39 Verkehrsunfälle aufgrund von Schneefall und Glätte. Bei fünf dieser Unfälle erlitten insgesamt fünf Personen leichte Verletzungen, während die übrigen zu Blechschäden führten. Seit dem späten Nachmittag des Vortags rückte die Polizei zu etwa 60 Einsätzen aus, die durch das Wetter bedingt waren. Dazu gehörten nicht nur Unfälle, sondern auch die Sicherung von Gefahrenstellen, wie liegengebliebene Lastwagen in den Höhenlagen der Autobahnen.
Ein Sprecher der Leitstelle betonte, dass derzeit keine Verkehrssperrungen oder größeren Behinderungen vorliegen. Die Fahrbahnen seien teilweise noch schneebedeckt, Räumfahrzeuge seien im Einsatz. Im Kontext des anhaltenden Schneefalls stellte die Saarbahn ihren Buslinienverkehr in Saarbrücken am Abend ein. Ab 17:15 Uhr fuhren die Busse die Höhenlagen nicht mehr an; die Einstellung gilt zunächst bis Donnerstagmorgen. Die Saarbahnlinie S1 mit Zügen verkehrt regulär.
Ähnliche Maßnahmen trafen andere Verkehrsbetriebe, etwa in Merzig-Wadern, wo der Busverkehr ebenfalls ausgesetzt wurde. Dies unterstreicht die Herausforderungen durch das winterliche Wetter, das den Verkehr im Saarland stark beeinträchtigt.