Nach anfänglichen Warnungen und Schulschließungen im Westen Frankreichs verschärfte sich die polare Kältewelle am 5. Januar 2026 und bedeckte Westen und Pariser Becken mit starkem Schnee. 26 Departements in Orange-Alarm erlitten massive Störungen im Straßen-, Schienen- und Luftverkehr, wobei Behörden vor rutschigen Straßen bis Dienstag warnten.
Die Kältewelle, die zu frühen Aussetzungen von Schultransporten in der Bretagne und der Normandie führte, brachte 2-3 cm Schnee nach Paris (lokal bis 5 cm), 3-7 cm in der Normandie (bis 10 cm in Höhenlagen) und 5-10 cm in der Bretagne und Pays de la Loire, wie Météo-France berichtete.
Verkehrsminister Philippe Tabarot stellte fest, dass die Verkehrslage bis Dienstagmorgen schwierig bleiben würde. In Île-de-France wurde der Schneepplan Stufe 3 aktiviert: Höchstgeschwindigkeit 80 km/h, Lkw über 3,5 Tonnen verboten. Landesweit über 1.000 km Staus, Höhepunkt 1.020 km um Paris um 18 Uhr. Pariser Busse ab 16 Uhr eingestellt, RER-Linien verlangsamt, TGVs auf 200 km/h begrenzt. Flughäfen meldeten 15% Flugausfälle, Verspätungen von 50 Min. in Roissy und 37 in Orly.
In der Normandie blockiert A28/A84 durch umgestürzte Lkw; kleinere Busunfälle in Mayenne. Schultransporte auch in mehreren Île-de-France-Départements ausgesetzt. Bauern in Rouen verschoben Protest.
Ausblick: Schwerere Schneefälle mittwochs im Zentrum-Nordwesten. Unter-null-Kälte reduziert EV-Reichweite um 20-50%; Experten empfehlen Vorkonditionierung. Starke Frostnächte erwartet, Vermeidung unnötiger Reisen empfohlen.