Die Episode mit Schnee und gefrierendem Regen, die seit dem 5. Januar 2026 andauert, verschärfte sich am 7. Januar im Norden und Westen Frankreichs und führte zu massiven Verkehrsbehinderungen sowie Rekordzahlen in Notaufnahmen durch eisbedingte Verletzungen. Nach anfänglichen Orange-Warnungen für 38 Départements reduzierte Météo-France diese auf 12, da die Schneemengen 3-7 cm erreichten (lokal bis 10 cm). Verkehrsminister Philippe Tabarot kritisierte Fehleinschätzungen der Wettervorhersagen inmitten des Chaos.
Von Météo-France als 'seltene Ausdehnung im aktuellen Klima' beschrieben, baute das Ereignis auf frühere Warnungen auf, wobei gefrierender Regen die rutschigen Bedingungen im Pariser Becken, im Norden und im Massif Central verschlimmerte. Der Verkehr kam zum Stillstand: 1.650 km Staus landesweit bis mittags, darunter 800 km in Île-de-France. RATP stellte Busse bis mittags ein; RER-Linien B, C, D und Transilien unterbrochen; ~100 Flüge in Roissy-Charles-de-Gaulle und 40 in Orly abgesagt. Die A8-Autobahn Richtung Aix und Marseille gesperrt nach Lkw-Unfällen, während La Poste und Amazon Lieferverzögerungen hatten. Die Warnungen wurden bis abends auf 12 Départements reduziert, doch nächtlicher gefrierender Regen drohte in Auvergne-Rhône-Alpes. Sturm Goretti brachte Donnerstag starke Winde, was Orange-Warnungen in fünf Départements nach La Chaîne Météo auslöste. Krankenhäuser meldeten Überlastung: 2.470 Trauma-Fälle in Île-de-France am 6. Januar (Montag) gegenüber 1.849 am Vortag, dominiert von Radius-/Ulna-Frakturen inmitten von Grippewellen und Arztstreiks. Dr. Gérald Kierzek nannte es eine 'echte Epidemie gebrochener Handgelenke und Ellenbogen'. Minister Tabarot mahnte zur Vorsicht bei Besuch im Koordinationszentrum. Die Störungen hallten europaweit wider: Hunderte Flugausfälle in den Niederlanden und Belgien, Schulschließungen in Schottland.