Am Samstagabend hat starker Schneefall in Lübeck und im Süden Schleswig-Holsteins den Busverkehr lahmgelegt. Die Stadtwerke Lübeck mobil stellten kurz nach 21 Uhr alle Linien ein und beorderten die Fahrzeuge in den Betriebshof. Die Polizei meldete rund 35 Glätteunfälle ohne schwere Verletzungen.
Der Wintereinbruch traf Schleswig-Holstein am Samstag hart. Seit 17 Uhr schneite es in Lübeck und Umgebung zunehmend stärker, was zu schwierigen Straßenverhältnissen führte. Die Polizei in der Hansestadt verzeichnete rund 35 Glätteunfälle, „alle zum Glück ohne größere Verletzungen“, wie die Leitstelle mitteilte.
Kurz nach 21 Uhr mussten die Stadtwerke Lübeck mobil den Busverkehr einstellen. Alle Fahrzeuge wurden zum Betriebshof im Ratekauer Weg beordert. Um 21.46 Uhr hieß es auf der Internetseite der Stadtwerke: „Sehr geehrte Fahrgäste: Aufgrund der aktuellen Witterungslage wurde der Busbetrieb SWL-Mobil, LVG und LÜMO bis auf Weiteres eingestellt.“ Dies betraf alle Lübecker Busverbindungen. Ob der Betrieb in der Nacht wieder aufgenommen wird, blieb um 22 Uhr unklar aufgrund der anhaltend schlechten Bedingungen.
Ähnliche Probleme gab es in Kiel, wo die KVG den Busverkehr vorerst einstellte. Dort führte der Schneefall am Nachmittag zu einer Serie von Glätteunfällen. In Geesthacht rückte die Feuerwehr mehr als 50 Mal aus, und die B5 wurde bis Sonntag wegen Lebensgefahr durch Schneebruch gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor anhaltender Glätte und Schnee in der Region.