Nach nur fünf Zentimetern Neuschnee brach der Busverkehr in Kiel für 18 Stunden zusammen, was zu scharfer Kritik an Räumdiensten und der Kieler Verkehrsgesellschaft führte. Die Vorfälle werfen Fragen zur Vorbereitung auf winterliche Bedingungen auf und eine Forderung, dass sich so etwas nicht wiederholen darf. Auch intern beim Amt für Bauen und Kommunikation gibt es Unmut über den Personaleinsatz.
Der Wintereinbruch in Kiel führte zu einem massiven Verkehrschaos, als der Busverkehr aufgrund von fünf Zentimetern Neuschnee für 18 Stunden eingestellt werden musste. Diese Unterbrechung, die am Wochenende begann, löste am Montag eine Welle der Kritik aus. Betroffen waren vor allem die Räumdienste und die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG), die für die Instandhaltung der Buslinien verantwortlich ist.
Die Öffentlichkeit und Politiker fordern eine gründliche Untersuchung der Vorfälle. „Das darf sich nicht wiederholen“, hieß es in Reaktionen, die auf eine unzureichende Koordination zwischen den beteiligten Stellen hinweisen. Auch beim Amt für Bauen und Kommunikation (ABK) brodelt es: Mitarbeiter äußern Unmut über den Einsatz des Personals, das offenbar nicht ausreichend vorbereitet war.
Hintergrund ist der plötzliche Schneefall, der die Straßen in Kiel unpassierbar machte. Die Kritik unterstreicht breitere Bedenken zur Wintervorbereitung in der Region Schleswig-Holstein, wo ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit zu Debatten über Infrastruktur und Ressourcen geführt haben. Eine offizielle Stellungnahme der Stadtverwaltung steht aus, doch die Debatte gewinnt an Fahrt.