Der 42-jährige Francisco Zapata Nájera wurde nach über 14 Tagen in der Mine Santa Fe in El Rosario, Sinaloa, lebend gerettet, nachdem er infolge eines Einsturzes am 25. März verschüttet worden war. Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte seine vorherige Ortung und hob die koordinierten Rettungsbemühungen von Bundes- und Landesbehörden hervor. Die Suche nach dem letzten verschütteten Arbeiter dauert an.
Am 25. März verursachte der Einsturz eines Absetzbeckens in der Mine Santa Fe in El Rosario, Sinaloa, eine Überflutung, durch die vier von 25 anwesenden Arbeitern eingeschlossen wurden; 21 konnten sich selbst in Sicherheit bringen.
José Alejandro Cástulo war der erste Bergarbeiter, der nach über 100 Stunden unter Trümmern lebend gerettet wurde. Am 7. April orteten Taucher Francisco Zapata Nájera lebend in einem überfluteten Bereich, doch die Bergung verzögerte sich aufgrund von Wasseransammlungen. Am 8. April, kurz nach 10:30 Uhr, wurde er gerettet, stabilisiert und mit einem Hubschrauber der mexikanischen Luftwaffe in das Mazatlán General Hospital geflogen; er wies Dehydrierung und körperliche Erschöpfung auf.
Am selben Tag fanden die Behörden einen dritten Arbeiter tot auf, woraufhin forensische Maßnahmen eingeleitet wurden. Präsidentin Claudia Sheinbaum beklagte den Fund und äußerte Hoffnung auf die Rettung des vierten Bergarbeiters, indem sie erklärte: „Wir hoffen, dass diese Person, die 14 Tage in der Mine Santa Fe verblieb, nun endlich herauskommen kann – unglaublicherweise und glücklicherweise lebend gefunden.“
An den Bemühungen sind das Verteidigungsministerium, die Marine, das Sekretariat für Sicherheit und Bürgerschutz, die nationale Koordination für Katastrophenschutz sowie Personal des Bergbauunternehmens beteiligt, wobei fortlaufend Wasser abgepumpt wird, um den Zugang zu ermöglichen.