Bundeskanzler Friedrich Merz gab am Donnerstag bekannt, dass Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump über den Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern erfolgreich abgeschlossen wurden.
Merz äußerte sich in seiner Regierungserklärung positiv zum Nato-Gipfel in Ankara. Trotz Streitigkeiten mit Trump über Grönland und Spanien übertraf das Treffen seine Erwartungen.
Die Bundeswehr erhält durch den Kauf die Möglichkeit, Ziele Tausende Kilometer hinter feindlichen Linien präzise anzugreifen. Diese Fähigkeit fehlt den meisten europäischen Nato-Partnern bisher.
Die Beschaffung dient der Reaktion auf russische Raketen in Kaliningrad und Belarus. Der Kauf ist in Deutschland umstritten.