Deutschland steht vor drei außenpolitischen Krisen

Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt am Dienstagabend den neuen WEF-Präsidenten Alois Zwinggi in Berlin. Rund 50 Vorstandschefs nehmen an dem Treffen teil. Die Veranstaltung findet vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen statt.

Das Treffen zwischen Politik und Wirtschaft wird durch schwierige Rahmenbedingungen überschattet. Dazu zählen Strafzölle von Donald Trump, der Krieg im Iran sowie russische Aggressionen an der Nato-Flanke. Hinzu kommt das Ende des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS.

Claudia Major vom German Marshall Fund warnte: „Ein gespaltenes Europa, das sich selbst zerlegt und dem zentrale militärische Fähigkeiten fehlen, nutzt nur Europas Gegnern.“

Kaum ein anderes europäisches Land ist von diesen Entwicklungen so stark betroffen wie Deutschland. Die Bundesregierung sucht derzeit nach Antworten auf die genannten Herausforderungen.

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