Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem Katholikentag in Würzburg ungewöhnlich deutliche Worte zur Lage in den USA gefunden. Er äußerte Zweifel an einer Ausbildung oder Arbeit dort für seine Kinder.
Bundeskanzler Friedrich Merz sprach am Freitag auf dem Katholikentag in Würzburg über die USA. Er sagte: „Ich bin ein großer Bewunderer Amerikas. Meine Bewunderung nimmt im Augenblick nicht zu.“ Merz fügte hinzu, er würde seinen Kindern heute nicht mehr empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten.
Der ehemalige US-Botschafter Richard Grenell reagierte auf der Plattform X und bezeichnete Merz als Anführer ohne Strategie. Dennoch führte Merz mit US-Präsident Donald Trump ein Telefonat, das dieser auf seiner Rückreise aus China führte. Merz gab dies am Freitag auf X bekannt.
Merz hatte Trump in den vergangenen Monaten mehrfach kritisiert und war dafür aus dem Trump-Lager attackiert worden.