Zum zweiten Mal in Folge haben mehr Mädchen als Jungen die Kenya Certificate of Secondary Education (KCSE)-Prüfungen abgelegt. Dieser Trend verdeutlicht Veränderungen in der Schülerbeteiligung an der nationalen Prüfung. In mehreren Counties waren jedoch die Jungen weiterhin in der Mehrheit.
Zum zweiten Jahr in Folge hat die Zahl der teilnehmenden Mädchen bei den Kenya Certificate of Secondary Education (KCSE)-Prüfungen die der Jungen übertroffen, so ein Bericht von Taifa Leo. Diese Entwicklung deutet auf Fortschritte bei der Geschlechterparität im kenianischen Sekundarbildungswesen hin. Der Bericht zeigt, dass Mädchen zwar in vielen Regionen dominierten, Jungen jedoch in mehreren Counties die Mehrheit stellten, etwa in Busia und Tharaka Nithi mit 66,24 % gegenüber 33,76 % Mädchen. Andere Counties mit höherer Jungenbeteiligung sind Elgeyo Marakwet, Garissa, Homa Bay, Isiolo, Kakamega, Kiambu, Kisumu, Kitui, Kwale, Machakos und Mandera mit 65,09 % Jungen zu 34,91 % Mädchen. Weitere Counties sind Meru, Mombasa, Nairobi, Nyamira und West Pokot. Zudem verzeichnete Turkana 57,67 % Jungen gegenüber 42,33 % Mädchen, Narok 53,10 % zu 46,90 %, sowie Samburu, Uasin Gishu, Vihiga und Wajir mit 60,10 % Jungen zu 39,90 % Mädchen. Diese Daten unterstreichen die Notwendigkeit, regionale Geschlechterungleichgewichte anzugehen, um gleiche Beteiligung zu gewährleisten. Der Bericht nennt jedoch keine spezifischen Gründe für diese Unterschiede.