Sheinbaum: Unternehmen hinter Ölverschmutzung zwischen Veracruz und Tabasco noch nicht identifiziert

Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte am 24. März, dass Mexiko das für eine Ölverschmutzung, die über 600 km Küstenlinie in Veracruz und Tabasco betrifft, verantwortliche Privatunternehmen noch nicht vollständig identifiziert hat. Nach früheren Berichten über Aufräumarbeiten ordnete sie die Bildung einer interdisziplinären Gruppe aus Marine und Pemex für die Einsatzmaßnahmen an und wies die FGR an, Klage wegen Umweltschadens einzureichen.

Während ihrer morgendlichen Pressekonferenz am 24. März stellte Präsidentin Claudia Sheinbaum fest, dass Untersuchungen der Profepa auf das Schiff eines Privatunternehmens als Hauptquelle der Ölverschmutzung im Golf von Mexiko hinweisen – gemeldet ab dem 1. März in Gebieten wie Tamiahua, Tuxpan und Cazones (Veracruz) bis Paraíso (Tabasco) – wobei nur eine geringfügige Verbindung zur Raffinerie Olmeca Dos Bocas bestehe. „Es handelt sich nicht um eine Leckage von Pemex, aber Pemex tut alles für die Aufräumarbeiten“, betonte sie, entlastete den staatlichen Ölkonzern und bestätigte gleichzeitig, dass das verantwortliche Unternehmen weiterhin unbekannt sei. Wie bereits am 16. März berichtet, wurde die Eindämmung für abgeschlossen erklärt, wobei Pemex bei der Strandreinigung einen Fortschritt von 85 % erreichte und 91 Tonnen kohlenwasserstoffhaltige Abfälle an Standorten in Veracruz (z. B. Playa Barrillas) und Tabasco (z. B. Barra de Tupilco) sammelte. Pemex-Direktor Víctor Rodríguez Padilla und Marinebeamte haben die Gebiete inspiziert und angesichts der Kritik von NGOs mehr Personal eingesetzt – Greenpeace beispielsweise bezeichnet die Verschmutzung als „außer Kontrolle“ und weist auf 26 unterversorgte Standorte hin. Sheinbaum wies die Bildung einer interdisziplinären Gruppe mit der Marine und Pemex für die Reinigung an, beauftragte Profepa und Semarnat mit der Aufsicht und drängte die FGR, strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten. Sie sagte den betroffenen Fischern Unterstützung zu. Zuvor hatte die Gouverneurin von Veracruz, Rocío Nahle, den Vorfall einem Tanker aus Tabasco zugeschrieben. Das Unternehmen wird verpflichtet sein, den Schaden zu ersetzen.

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