Nach der Ankündigung von Präsident Javier Milei, mit einem Wahlrechtsreformgesetz die PASO-Vorwahlen abzuschaffen, hat der Gouverneur von Tucumán, Osvaldo Jaldo – ein Verbündeter der nationalen Regierung – das Projekt zurückgewiesen und die Rolle der Vorwahlen inmitten der Spannungen mit der Exekutive verteidigt. Der Analyst Gustavo González führte die Initiative auf die strategischen Interessen der Regierungspartei zurück.
Als Reaktion auf das von Präsident Milei in der vergangenen Woche in den Kongress eingebrachte Wahlrechtsreformgesetz – das die Offenen, Simultanen und Obligatorischen Vorwahlen (PASO) abschafft, die Parteienfinanzierung reformiert und die „Ficha Limpia“ (saubere Akte) einführt – hat sich der Gouverneur von Tucumán, Osvaldo Jaldo, von der Exekutive distanziert. Jaldo, ein gewöhnlicher Verbündeter im Kongress, verteidigte die Rolle der PASO bei der Einbindung der Bürger in die Auswahl der Kandidaten und hob die Spannungen während der Debatte hervor.
Der Politikwissenschaftler Gustavo González erklärte: „Regierungsparteien wollen keine PASO, besonders wenn sie eine unangefochtene Führung haben.“ Er wies darauf hin, dass die PASO entstanden sind, um vergangene Parteikrisen zu bewältigen, bei denen Kandidaturen intern entschieden wurden. González argumentierte, dass die Regierungspartei die Abschaffung aufgrund wahltaktischer Spekulationen für das nächste Jahr anstrebt, während die Opposition sie zur internen Konkurrenz verteidigt und über Alternativen wie nicht-obligatorische Vorwahlen debattiert. Der aktuelle Kontext erschwert das Vorankommen der Regierung.