Horn von Afrika wird Schlachtfeld rivalisierender Golfmonarchien

Das Horn von Afrika, das Äthiopien, Somalia, Dschibuti und Eritrea umfasst, dient als strategischer Knotenpunkt entlang der vitalen Handelsroute, die den Suezkanal mit dem Indischen Ozean verbindet und direkt gegenüber dem Nahen Osten über das Rote Meer liegt. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen prominenten, wenn auch kontroversen Fußabdruck in Ostafrika etabliert, einschließlich dokumentierter Unterstützung für die paramilitärischen Rapid Support Forces des Sudan, trotz offizieller Dementis. Diese Rivalität löst neue Allianzen aus, wobei Somalia kürzlich alle Abkommen mit den VAE gekündigt hat.

Das Horn von Afrika nimmt eine zentrale Position auf einem der belebtesten Handelskorridore der Welt ein, der den Suezkanal mit dem Indischen Ozean verbindet und direkt gegenüber dem Nahen Osten über das Rote Meer liegt. Diese Region, die Äthiopien, Somalia, Dschibuti und Eritrea einschließt, hat großes Interesse von Golfstaaten geweckt, die ihren Einfluss ausdehnen wollen. Die Vereinigten Arabischen Emirate unterhalten die auffälligste Präsenz in Ostafrika, mit weit verbreiteten Berichten über Unterstützung für die paramilitärischen Rapid Support Forces des Sudan, obwohl die VAE diese Vorwürfe offiziell zurückweisen. Der zunehmende Wettbewerb unter diesen Mächten gestaltet die regionalen Beziehungen neu. Gerüchte über einen möglichen militärischen Pakt zwischen Saudi-Arabien, Ägypten und Somalia zielen darauf ab, den emiratischen Einfluss auszugleichen. In einem konkreten Schritt hat Somalia letzten Monat alle vorherigen Abkommen mit den VAE gekündigt. Äthiopien, Heimat von rund 130 Millionen Menschen und der zwetbevölkerungsreichsten Nation Afrikas, gerät zunehmend in diese geopolitischen Manöver verwickelt. Der äthiopische Forscher Biraanu Gammachu hebt das Ungleichgewicht hervor. „Es handelt sich um eine asymmetrische Beziehung zwischen aufstrebenden Mittelmachten und spendenabhängigen Staaten… Der Einfluss der Golfstaaten im Roten Meer erhält die Instabilität in der Region aufrecht“, beobachtete er. Solche Dynamiken verdeutlichen, wie wohlhabende Golfmonarchien erheblichen Hebel auf wirtschaftlich anfällige ostafrikanische Nationen ausüben und damit potenziell lokale Konflikte verschärfen.

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