Impact Hub Cape Winelands hat eine Initiative gestartet, um strukturelle Barrieren abzubauen, die lokalen Unternehmen die Teilhabe an der Regionalwirtschaft verwehren. Unter Leitung von CEO Marli Goussard verbindet der Hub Unternehmer mit Forschung, Märkten und Finanzierung, um inklusives Wachstum zu fördern. Die Initiative zielt auf Tourismusintegration und Gemeindeigentum in einer der ungleichsten Regionen Südafrikas ab.
In der wirtschaftlich geteilten Region Cape Winelands hat Impact Hub Cape Winelands seine Türen geöffnet, mit Fokus auf die Stärkung gemeinschaftlich geführter Unternehmen. Der Hub unter CEO Marli Goussard fungiert als Brücke zwischen lokalen Unternehmern, akademischen Einrichtungen und privaten Investoren und adressiert Lücken, die kleine Unternehmen am Skalieren hindern.
Goussard betonte das Kernproblem: „Das Problem ist nicht der Mangel an Ideen. Es ist der Mangel an Systemen, die es lokalen Menschen ermöglichen, Lösungen für lokale Probleme zu besitzen.“ Der Tourismus in der Region boomt, doch strukturelle Hürden wie begrenzter Marktzugang und Compliance-Kosten lassen Einnahmen aus lokalen Gemeinschaften entweichen, so Jenna Moses und Elmaríe Rabé von Visit Stellenbosch.
Moses wies darauf hin: „Betreiber wissen oft nicht, wie sie auf internationale Märkte zugreifen können, und die früheren Finanzierungskanäle sind geschlossen.“ Forschung von Visit Stellenbosch und Futureneer Advisors unterstreicht die Rolle der Region bei Besucherankünften und Jobs, doch die Integration bleibt aus.
Die Strategie des Hubs umfasst drei Schlüsselpunkte. Erstens eine Partnerschaft mit der Stellenbosch University für einen Pilot zur Herstellung von zementalternativen aus Abfall, um Kosten für kleine Hersteller zu senken. Zweitens die Sicherung von Patient Capital durch ein for-profit-Modell, bei dem 25 % der Anteile eine Non-Profit unterstützen, die in Startups reinvestiert. Goussard bemerkte: „Wir brauchen Investitionszyklen, die zur Realität impactgetriebener Unternehmen passen, nicht zu konventionellen Renditen von drei bis fünf Jahren.“
Drittens die Forderung nach Politikänderungen, um Gemeindeunternehmen in kommunale Entwicklungspläne einzubetten. Dies bekämpft die Fragmentierung bestehender Unterstützung durch Agenturen wie die Small Enterprise Development Agency, wo Programme isoliert laufen, wie Rabé beobachtete: „Organisationen arbeiten parallel statt zusammen.“
Nationale Daten aus dem 2024 State of Small Business Report heben ähnliche Herausforderungen hervor, viele Firmen fehlen Infrastruktur und Skalierungsoptionen. Der 2024-2025 Cape Winelands Wirtschaftsbericht bestätigt anhaltende Einkommensungleichheit.
Erfolg könnte Tourismusreichtum lokal halten und nachhaltiges Unternehmertum fördern, erfordert aber koordinierte Sektorbemühungen. Ohne das riskiert der Hub das Schicksal vergangener Initiativen. Wie Moses warnte: „Die Winelands werden Nachfrage generieren, ohne lokales Eigentum.“ Goussard visioniert: „Wenn lokale Unternehmer kommerziell agieren können, bleibt der generierte Wert lokal.“