Angel Mokgokolo, eine Studentin im dritten Jahr des Lehramtsstudiums, hat Maukq & Company gegründet, um südafrikanische Klassenzimmer mit realer Ingenieurarbeit zu verbinden. Indem sie Bergbau-Sanierungs- und Wasserversorgungsprojekte in CAPS-konforme 'lebende Lektionen' umwandelt, rüstet sie Schüler der Klassen 7 bis 9 mit praktischen STEM-Ressourcen aus. Ihre Initiative schließt die Lücke zwischen Theorie und Praxis in der STEM-Bildung.
Angel Mokgokolos Reise begann in einem Grundschulraum, bewaffnet mit Neugier und Kreide. Dort bemerkte sie erstmals die Trennung zwischen abstrakten STEM-Konzepten in Lehrbüchern und Ingenieurprojekten, die Afrika umgestalten. Als Studentin im dritten Jahr des Lehramtsstudiums gründete sie Maukq & Company – eine Industrie-Bildungspartnerschaft, die neu denkt, wie Südafrika die Lücke zwischen dem, was gelehrt wird, und dem, was gebaut wird, überbrückt.
»Es ging immer darum, das Gelehrte mit dem Gebauten zu verbinden«, reflektierte Mokgokolo. »Ich habe im Klassenzimmer gemerkt, dass Lernende Konzepte wie Energie, Wassersysteme und Land-Sanierung kennenlernen, aber es fehlen einfach unterstützende Ressourcen, um sie real zu machen. So entstand Maukq«, sagte sie.
Maukq verwandelt reale Industrieprojekte – wie Wassersysteme und Windparks – in »lebende Klassenzimmer« für Klassen 7 bis 9. Mit dem Maukq Intelligence Framework™ kombiniert es Data Science, ESG-Prinzipien (umweltbezogen, sozial und Governance) und Storytelling, um Industrieeinfluss sichtbar, messbar und nachvollziehbar zu machen. Dies belebt CAPS-konforme Naturwissenschaften- und Techniklektionen mit praktischen Beispielen.
Mokgokolos Mission entspringt ihrer Frontlinienlehre, wo sie Theorie, aber fehlende Illustrationen, Diagramme oder reale Beispiele fand. Klassen 7 bis 9 sind entscheidend, da sie STEM einführen, bevor Schüler Fächer für Klasse 10 wählen, doch der Ressourcenmangel bleibt, sodass Schüler Karrieren in Bergbau, erneuerbarer Energie und Infrastruktur nicht kennen.
»Theorie ist da, aber praktische Ressourcen fehlen. Nehmen Sie Wasserkraft: Es gibt kein Diagramm von fließendem Wasser, das in Energie umgewandelt wird, es ist nur Lesen und Schreiben über etwas, das man nie gesehen hat«, sagte sie.
Ihr Modell ergänzt CAPS nahtlos, ohne es neu zu erfinden. Zum Beispiel unter dem Lehrbuchthema »Planet Erde und darüber hinaus« spiegelt Maukq reale Ingenieurpraktiken wider, einschließlich Abraumhalde-Sanierung, Erosionskontrolle, menschliche Umweltauswirkungen und Landrestaurierung. »Wir sagen nicht, dass der CAPS-Lehrplan veraltet oder ungeeignet ist. Wir passen das, was Ingenieure bereits in Bau und Bergbau tun, an das Lehrbuch an«, betonte Mokgokolo.
Dieser Ansatz schließt eine Lücke im Bildungsministerium: Lehrbücher gibt es, aber visuelle oder handlungsorientierte Ergänzungsmaterialien sind knapp. Das Testen ihrer Vision brachte Bestätigung und Herausforderungen. An einer Schule widersetzte sich der Schulleiter zunächst und hielt Industriegespräche für ausreichend, aus Sorge vor Abweichung vom Kernlehrplan.
Unbeirrt verfeinerte Mokgokolo ihre Unterrichtspläne, ließ sie prüfen und erhielt Genehmigung. Dann testete sie sie im Unterricht – mit überwältigendem Erfolg. Schüler, die zuvor auf Karrieren wie Arzt oder Lehrer fokussiert waren, entdeckten neue STEM-Möglichkeiten. Zuvor fielen sie auf bekannte Pfade zurück, nach der Lektion erkannten sie neue Optionen.
Dieser Wandel zeigte das Problem: Jahre des Unterrichts von Konzepten ohne reale Anwendung führten zu fehlpassenden Fachwahlen und einem verwirrten Talentpool. Schulleiter sehen solche Ergänzungen oft als Störung. Mokgokolo erklärt geduldig: »Es ist kein neuer Lehrplan. Wir verbessern nur die Umsetzung, damit Lehrer und Lernende besser interagieren.«
Maukq startet im Januar, wenn Schulen wieder öffnen, mit virtuellen Partnerschaften quer durch Industrien, um reale Projekte in Klassenzimmer zu integrieren. Mokgokolo stellt sich eine Bildung vor, die in authentischen afrikanischen Projekten – Energie, Wasser, Land und Landwirtschaft – verwurzelt ist, damit Schüler von Anfang an praktischen Nutzen sehen.
»Derzeit sind Konzepte von ihrem realen Kontext isoliert. Wir wollen, dass Schulen reale Systeme widerspiegeln, das Verständnis ab Klasse 7 stärken, damit Lernende später informierte Entscheidungen treffen«, sagte sie.
Das Balancieren ihres dritten Studienjahrs, Gründungspflichten und Industriegespräche fällt Mokgokolo natürlich. »Es fließt gut, weil alles im Bildungsbereich liegt. Ich bin noch im Klassenzimmer bei den Lernenden, während ich virtuell mit AEC-Führern interagiere, um Ideen zum Leben zu erwecken«, sagte sie.
Ihr Schlachtruf an Lehrer, Ingenieure, Designer, Träumer und Schüler ist klar: »Zielt hoch, handelt und kooperiert – zusammen können wir das Unmögliche möglich machen.« Sie fordert alle auf, nicht nur zu glauben, sondern voranzugehen und die Bildung zu transformieren.
Besonders Lehrern betont sie: »Handelt jetzt – bringt Klassenzimmerlernen in Einklang mit Industriewirklichkeiten. Partnerschaften mit der Industrie stellen sicher, dass Lernende für die reale Welt bereit sind, nicht überrascht nach Klasse 12. Fangt diese Kooperationen früh an und gebt Schülern Exposition, Anleitung und klare Richtung.«
Mokgokolo fügte hinzu, dass die Zukunft, die Afrika sich vorstellt, nicht nur gelehrt werden kann; sie muss gebaut werden, ein lebendes Klassenzimmer nach dem anderen.