Der designierte Finanzminister Miguel Gómez kündigte an, dass die Regierung von Abelardo de la Espriella einen Haushaltsanpassungsplan priorisieren und im September eine Steuerreform vorlegen werde. Gómez forderte, den von der Regierung Gustavo Petro eingebrachten Gesetzentwurf zu den Akten zu legen.
Der designierte Finanzminister Miguel Gómez nahm am 24. Juli 2026 gemeinsam mit dem gewählten Präsidenten Abelardo de la Espriella an einer CAF-Veranstaltung in Medellín teil. Er bestätigte, dass die erste Priorität eine Haushaltsanpassung sein werde, um die öffentlichen Finanzen zu sanieren.
Gómez erklärte, dass der Steuerreformgesetzentwurf der scheidenden Regierung archiviert werden müsse, da er in die falsche Richtung gehe. „Er ist schlecht ausgerichtet; es ist gegenüber den Kolumbianern unfair, sie für die 'Party' dieser Regierung bezahlen zu lassen“, sagte er.
Die neue Regierung lehnte den Vorschlag von Petro ab, der darauf abzielt, im Jahr 2027 21,9 Billionen Pesos einzunehmen. Sie argumentierte, dass das vom CARF prognostizierte Haushaltsdefizit von 7,4 % des BIP auf früheren Entscheidungen beruhe und die Bürger diese Kosten nicht tragen sollten.
Gómez merkte an, dass die Haushaltsanpassung ein Signal der Sparpolitik für die kommenden Jahre setzen werde. Die Einbringung der neuen Steuerreform werde nach Angaben des Beamten voraussichtlich im September erfolgen.