Innerafrikanischer Handel erreicht 220,3 Milliarden Dollar, aber AfCFTA-Ausrollung hinkt hinterher

Der innerafrikanische Handel erreichte 2024 220,3 Milliarden Dollar und markierte einen Anstieg von 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten fordern eine schnellere Umsetzung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) und warnen, dass unzureichende Infrastruktur, anhaltende Zölle und schwache Politikkoordination ihre potenziellen Vorteile schmälern könnten.

Laut dem African Trade Report der Afreximbank stieg der innerafrikanische Handel 2024 auf geschätzte 220,3 Milliarden Dollar, ein Sprung von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl macht nur 15 bis 18 Prozent des gesamten Handels des Kontinents aus und hinkt weit hinter den Niveaus in Europa und Asien her. Der umfassendere Warenhandel Afrikas, einschließlich der Beziehungen zur EU, China und anderen externen Partnern, belief sich letztes Jahr auf rund 1,5 Billionen Dollar und unterstreicht die starke Abhängigkeit von internationalen Märkten trotz steigender regionaler Austausche. Fachleute drängen afrikanische Nationen, die Einführung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) zu beschleunigen, und warnen, dass mangelnde Infrastruktur, anhaltende Zölle und uneinheitliche Politikbemühungen die Vorteile des Abkommens gefährden könnten. Solche Hürden könnten den Vorstoß zu größerer kontinentaler Integration behindern und die Anfälligkeit für globale Handelsstörungen verringern. Der Bericht hebt die Notwendigkeit koordinierter Maßnahmen hervor, um das volle wirtschaftliche Potenzial der AfCFTA freizusetzen und ein ausgeglicheneres Wachstum in der Region zu fördern.

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