Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den African Growth and Opportunity Act (AGOA) bis 2028 verlängert, was von Südafrikas Handelsminister Parks Tau begeistert aufgenommen wurde. Das Gesetz geht nun an den Senat zur weiteren Genehmigung. Diese Verlängerung soll den zollfreien Marktzugang für subsaharanische afrikanische Länder zum US-Markt aufrechterhalten.
Am 12. Januar 2026 hat das US-Repräsentantenhaus den African Growth and Opportunity Act (AGOA) Extension Bill mit 340 zu 54 Stimmen genehmigt. Der Gesetzentwurf sieht eine Verlängerung von AGOA um drei Jahre bis 2028 vor, einschließlich aller aktuellen Begünstigten, und gewährt zollfreien Zugang zum US-Markt für berechtigte subsaharanische afrikanische Länder und ihre Produkte. AGOA wurde ursprünglich 2000 verabschiedet, um den Handel zwischen den USA und Afrika zu fördern. Der genehmigte Gesetzentwurf geht nun an den Senat zur Beratung und Genehmigung, bevor er an den US-Präsidenten gesandt wird. Südafrikas Minister für Handel, Industrie und Wettbewerb Parks Tau begrüßte die Entwicklung in einer Erklärung. Sein Sprecher Kaamil Ali betonte die Bedeutung des Gesetzentwurfs und sagte: „Dies wird Sicherheit und Vorhersehbarkeit für afrikanische und amerikanische Unternehmen bieten, die auf das Programm angewiesen sind. Die Verlängerung von AGOA wird die Umsetzung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone und die Schaffung regionaler Wertschöpfungsketten ergänzen und unterstützen sowie amerikanische Unternehmen, die auf Inputs und Produkte angewiesen sind, die unter AGOA in den US-Markt importiert werden.“ Die Verlängerung wird als Boost für afrikanische Volkswirtschaften gesehen, der anhaltende Handelsvorteile inmitten laufender globaler wirtschaftlicher Veränderungen sicherstellt.