Eine aktuelle Ipsos-Umfrage zeigt, dass Radio die am meisten genutzte Medienplattform in Kenia bleibt, mit durchschnittlich 33 Millionen Hörern. Radio Citizen führt mit einer Reichweite von 9,1 Prozent, gefolgt von Radio Jambo und Radio 47. Die Ergebnisse beleuchten Veränderungen im Radiosender-Markt durch Neuankömmlinge wie Radio 47.
Laut dem Ipsos Kenya Audience Tracker, das am Donnerstag veröffentlicht wurde, dominiert Radio weiterhin den Medienkonsum in Kenia trotz des Aufstiegs digitaler Plattformen. Die Umfrage zeigt, dass etablierte Sender wie Radio Citizen und Radio Jambo starker Konkurrenz durch Neuankömmlinge ausgesetzt sind, die digitales Audio-Visuell-Inhalt anbieten. In Bezug auf die Reichweite zog Radio Citizen, im Besitz von Royal Media Services, 9,1 Prozent der Hörer an. Radio Jambo folgte mit 3,8 Prozent, Radio 47 mit 3,7 Prozent. Lokale Sender wie Kameme Radio verzeichneten 2,6 Prozent, Inooro FM 2,3 Prozent, während Milele FM, Radio Maisha und Ramogi FM jeweils etwa 2,1 Prozent hatten. Bei der Hörerquote, die die Gesamthörzeit misst, führte Radio Citizen mit 17,0 Prozent. Radio 47 kam auf den zweiten Platz mit 9,0 Prozent, Radio Jambo mit 7,2 Prozent. Kameme Radio hatte 5,7 Prozent, Milele FM und Ramogi FM je 4,7 Prozent, Chamgei FM 4,1 Prozent und Radio Maisha 3,9 Prozent. Die Hörgewohnheiten erreichen ihren Höhepunkt frühmorgens und abends, angetrieben durch Frühstücks- und Stoßzeiten-Sendungen. Frauen machten 50,1 Prozent der Hörer aus im Vergleich zu 49,9 Prozent Männern. Ländliche Gebiete stellten 65,4 Prozent des Publikums gegenüber 34,6 Prozent in städtischen Zentren. Regional hatte Zentral-Kenia den höchsten Anteil mit 18,4 Prozent, gefolgt vom Rift Valley mit 14,9 Prozent und dem Westen mit 13,5 Prozent. Nairobi trug 9,6 Prozent bei, die Küste 8,9 Prozent und Nyanza 3,9 Prozent. Andere Regionen wie Nordost und Oberost je 5,7 Prozent, Unterost 8,0 Prozent und Nordwesten der niedrigste mit 2,7 Prozent.