Kabelo Kgobisa-Ngcaba hat eine detaillierte Stellungnahme veröffentlicht, in der sie ihre Arbeit zum Thema RICA verteidigt, nachdem Fragen zu möglichen Interessenkonflikten aufgeworfen wurden. Bis kurz vor ihrem Einzug ins Parlament im Juni 2024 war sie bei Resolve Communications tätig. Die Antwort bezieht sich auf Bedenken, die in einer Untersuchung von Rebecca Davis für den Daily Maverick geäußert wurden.
Kgobisa-Ngcaba erklärte, dass die Fakten im Artikel weitgehend korrekt seien. Sie bestätigte, während ihrer fünfjährigen Tätigkeit bei Resolve Communications an RICA-Angelegenheiten für Kunden gearbeitet zu haben. Sie argumentierte, dass nicht registrierte SIM-Karten mit schweren Verbrechen in Verbindung stünden und die Verlagerung der Verantwortung auf die Mobilfunkbetreiber eine effektive Lösung darstelle.
Sie betonte, dass Abgeordnete bei der Ausarbeitung parlamentarischer Anfragen häufig auf früheres Fachwissen zurückgreifen. Kgobisa-Ngcaba verwies auf ihre berufliche Vergangenheit bei Lawyers for Human Rights und bezeichnete die Nutzung solcher Kenntnisse als Standardpraxis. Sie fügte hinzu, dass sie einen langfristigen Kommunikationsplan zum Thema RICA entwickelt habe.
Zu ihrer Wahl ins Parlament sagte Kgobisa-Ngcaba, dass sie über einen strengen 11-stufigen Prozess auf den fünften Platz der DA-Liste für das Westkap gewählt wurde. Sie hob ihre Arbeit als Zweigstellenvorsitzende für den Wahlbezirk 115 sowie ihre juristische und managementbezogene Erfahrung hervor. Die Stellungnahme wurde am 19. Juli 2026 veröffentlicht.