Kerala-Bildungs- und Arbeitsminister V. Sivankutty hat den Unionshaushalt 2026-27 scharf kritisiert, weil er die Bildung an öffentlichen Schulen ignoriert und die Interessen der Arbeiter zugunsten von Konzernen verrät. Er hob den Mangel an Fokus auf Schulinfrastruktur und Arbeitnehmerwohl hervor. Sivankutty forderte das Zentrum auf, Keralas inklusive Bildungsmodelle zu übernehmen.
Bei einer Pressekonferenz am Sonntag, dem 2. Februar 2026, verurteilte Kerala-Minister V. Sivankutty den Unionshaushalt 2026-27 als vernachlässigend gegenüber der öffentlichen Bildung und feindselig gegenüber Arbeitern. Er argumentierte, dass der Haushalt die Bildung an öffentlichen Schulen von Klasse I bis XII nicht priorisiert, die er für die Zukunft der Nation als entscheidend ansieht. „Es war bedauerlich, dass der Haushalt keinerlei Priorität auf die Bildung an öffentlichen Schulen gelegt hat“, sagte Sivankutty und wies auf das Fehlen sinnvoller Investitionen in die Infrastrukturentwicklung oder Qualitätsverbesserung an staatlichen Schulen hin. Er stellte fest, dass bildungsbezogene Ankündigungen hauptsächlich auf Hochschulbildung und Qualifikationsentwicklung beschränkt waren und die Schulpädagogik außen vor ließen. Es gab keine klaren Pläne zur Verbesserung der physischen Bedingungen von Hunderttausenden staatlicher Schulen oder zur Überbrückung der digitalen Kluft, und bestehende Programme wie Samagra Shiksha erhielten nur nominelle Erhöhungen, die er als unzureichend bezeichnete. Sivankutty lobte die Initiativen des Bundesstaates Kerala, wie Versicherungsprogramme für Schulkinder und die Erweiterung des universellen Bildungsanspruchs bis zum Hochschulabschluss, und forderte das Zentrum auf, daraus zu lernen. Den Haushalt als „arbeiterfeindlich und konzernfreundlich“ bezeichnend, kritisierte er die großzügigen Steuererleichterungen und „Safe-Harbour“-Vorteile für Unternehmen, während gewöhnliche Arbeiter keine Regelungen für Lohnsteigerungen oder soziale Sicherheit erhielten. Er warnte, dass die Ausweitung von Manpower-Versorgungsdiensten unter Vertragsarbeit den Arbeitssektor destabilisieren und die Vertraglichung fördern würde, was feste Beschäftigung untergräbt. Programme wie „Corporate Mitra“ im MSME-Bereich, sagte er, lösten keine realen Arbeiterprobleme. „Arbeitslosigkeit kann nicht durch Kurzzeitkurse ohne faire Löhne und Sicherheit gelöst werden“, fügte er hinzu.