Die kenianische Ärzte- und Zahnärztegewerkschaft (KMPDU) hat die Öffentlichkeit davor gewarnt, sich von Absolventen eines umstrittenen Studiengangs einer Privatuniversität zahnmedizinisch behandeln zu lassen. Die Warnung folgt auf eine Entscheidung des High Court vom 24. Juni 2026, eine entsprechende Petition nicht vorrangig zu behandeln.
In einer am 27. Juni veröffentlichten Mitteilung erklärte die Gewerkschaft, dass dem Studiengang die erforderliche Akkreditierung und Überprüfung fehle. Sie betonte die Risiken für die Patientensicherheit und forderte die kenianische Bevölkerung auf, unqualifizierte Praktiker zu meiden.Das Milimani Law Court lehnte es ab, die Petition der Consumers Federation of Kenya als dringlich einzustufen. Das Gericht wies an, dass die Antragsgegner, darunter die Commission for University Education, die Unterlagen erhalten und 14 Tage Zeit für eine Stellungnahme vor einer Anhörung haben sollen.Die KMPDU behauptete, die Petition verteidige eine nicht akkreditierte Institution und richte sich gleichzeitig gegen etablierte Einrichtungen wie die University of Nairobi und die Moi University. Das Gericht traf keine Entscheidung zu den Akkreditierungsvorwürfen.