Die indonesische Korruptionsbekämpfungsbehörde KPK leitet die Rückverlegung des wegen Korruption bei Hajj-Kontingenten beschuldigten ehemaligen Religionsministers Yaqut Cholil Qoumas aus dem Hausarrest in die Untersuchungshaft ein, nachdem am 23. März 2026 eine medizinische Untersuchung stattgefunden hat.
Der ehemalige Religionsminister Yaqut Cholil Qoumas (Gus Yaqut), der im Korruptionsfall um die Hajj-Kontingente 2023-2024 beschuldigt wird, welcher dem Staat einen Schaden von 622 Milliarden Rp zugefügt haben soll, unterzog sich am 23. März 2026 im RS Bhayangkara Tingkat I Raden Said Sukanto in Ost-Jakarta einer ersten umfassenden Gesundheitsuntersuchung. Dies folgt auf seine vorübergehende Verlegung in den Hausarrest am 19. März, die nach einem Familienantrag vom 17. März genehmigt worden war und aufgrund seiner Abwesenheit bei den Idul-Fitri-Gebeten für Kritik gesorgt hatte. KPK-Sprecher Budi Prasetyo bestätigte den Prozess seiner Rückverlegung in die Haftanstalt Gedung Merah Putih und erklärte, dass über weitere Entwicklungen informiert werde. Yaquts Anwalt, Dodi S. Abdulkadir, betonte die Kooperationsbereitschaft: 'Herr Yaqut war immer kooperativ und unterstützt die Strafverfolgungsbemühungen der KPK.' Die Ermittlungen dauern an, wobei die KPK anmerkte, dass auch andere Verdächtige ähnliche Anträge stellen könnten.