KPK: Hausarrest für Yaqut Cholil ist Teil einer maßgeschneiderten Ermittlungsstrategie

Die indonesische Antikorruptionsbehörde (KPK) erklärte am 22. März 2026, dass die Verlegung des ehemaligen Ministers für religiöse Angelegenheiten, Yaqut Cholil Qoumas, in den Hausarrest im Zusammenhang mit dem Korruptionsfall um Hajj-Kontingente eine Ermittlungsstrategie sei und nicht auf Krankheit beruhe, so Sprecher Budi Prasetyo in Jakarta.

Nachdem Yaqut Cholil Qoumas am Abend des 19. März 2026 aus der KPK-Haft in den Hausarrest verlegt wurde – wie zuvor nach einem Familienantrag vom 17. März berichtet –, erläuterte KPK-Sprecher Budi Prasetyo die Hintergründe der Entscheidung. Am Sonntag, dem 22. März, betonte er gegenüber Reportern, dass dies nichts mit seinem Gesundheitszustand zu tun habe: „Bukan karena kondisi sakit“ (Nicht aufgrund eines Gesundheitszustands). Er fügte hinzu: „Setiap proses penyidikan tentu memiliki kondisi dan strategi penanganan perkara yang berbeda, termasuk dalam penahanan seseorang sebagai tersangka“ (Jeder Ermittlungsprozess hat unterschiedliche Bedingungen und Strategien zur Fallbearbeitung, auch bei der Inhaftierung eines Verdächtigen). Prasetyo unterschied Yaquts Situation von der des ehemaligen Gouverneurs von Papua, Lukas Enembe, dem vor seinem Tod aufgrund einer Krankheit Hausarrest gewährt worden war. Mitgefangene hatten Yaquts Abwesenheit seit dem 19. März bemerkt, unter anderem während der Idul-Fitri-Gebete. Die KPK versicherte, dass Yaqut während dieser vorübergehenden Phase zu Hause weiterhin streng überwacht werde.

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