In der jüngsten Entwicklung im Korruptionsfall um die Hadsch-Kontingente 2023-2024 erschien der ehemalige Religionsminister Yaqut Cholil Qoumas am 12. März 2026 zu einer Vorladung der Korruptionsbekämpfungskommission (KPK) zur Vernehmung als Verdächtiger. Er traf gegen 13:10 Uhr WIB im Rot-Weiß-Gebäude der KPK ein, begleitet von seinem juristischen Team, woraufhin die Sitzung umgehend begann inmitten von Staatsverlusten in Höhe von Rp 622 Milliarden.
Der ehemalige Religionsminister Yaqut Cholil Qoumas (YCQ) folgte am 12. März 2026 einer KPK-Vorladung und traf gegen 13:05–13:10 Uhr WIB mit seinem Anwalts-Team im Rot-Weiß-Gebäude der Behörde in Jakarta ein. Die Vernehmung konzentrierte sich auf seinen Status als Verdächtiger im mutmaßlichen Korruptionsfall bezüglich der Festlegung des indonesischen Hadsch-Kontingents 2023-2024. KPK-Sprecher Budi Prasetyo bestätigte: „YCQ ist gegen 13:10 Uhr WIB eingetroffen, um der Vorladung der Ermittler nachzukommen. Die Vernehmung läuft“, und hoffte auf seine Kooperation. Yaqut sprach kurz mit Journalisten, beantwortete Fragen zu einer möglichen Haft mit „Fragen Sie sich selbst“, wies einen Verschiebungsantrag zurück („Nein, das gab es nicht“) und erklärte: „Ich folge der Einladung der KPK-Ermittler, bismillah.“ Hintergrund des Falls: Die Untersuchung begann am 9. August 2025 wegen Unregelmäßigkeiten im Religionsministerium. Die anfänglich überschrittenen Staatsverluste von über 1 Billion Rp (später am 4. März 2026 von der BPK auf Rp 622 Milliarden auditiert). Verdächtige benannt am 9. Januar 2026: Yaqut und Ishfah Abidal Aziz (Gus Alex); Fuad Hasan Masyhur zuvor. Yaquts Vorverfahren vom 10. Februar 2026 (Fall 19/Pid.Pra/2026/PN JKT.SEL) wurde am 11. März 2026 abgewiesen. Reiseverbote für Yaqut und Gus Alex am 19. Februar 2026 verlängert. Quellen: ANTARA News, VIVA.co.id.