Die indonesische Korruptionsbekämpfungsbehörde (KPK) hat den ehemaligen Religionsminister Yaqut Cholil Qoumas am 19. März 2026 in einem Fall von Korruption bei Hajj-Quoten unter Hausarrest gestellt. Mithäftlinge bemerkten seine Abwesenheit während der Id-al-Fitr-Gebete. Der Sprecher der KPK bestätigte, dass die Änderung nicht dauerhaft ist.
Die indonesische Korruptionsbekämpfungsbehörde (KPK) bestätigte, dass Yaqut Cholil Qoumas, ehemaliger Religionsminister und Verdächtiger im mutmaßlichen Korruptionsfall um die Hajj-Quoten für Indonesien 2023-2024, seit dem Abend des 19. März 2026 von der Haft in der KPK-Niederlassung Gedung Merah Putih in den Hausarrest verlegt wurde. Yaquts Familie hatte die Änderung am 17. März 2026 beantragt, was die KPK gemäß Artikel 108 Absätze (1) und (11) des Gesetzes Nr. 20 von 2025 über die Strafprozessordnung (KUHAP) genehmigte. Die KPK sicherte eine genaue Überwachung für diesen vorübergehenden Zeitraum zu. Der indonesische Rechnungshof (BPK) erklärte, dass der Fall dem Staat Verluste in Höhe von 622 Milliarden Rp verursacht habe. Yaqut wurde am 9. Januar 2026 als Verdächtiger benannt und am 12. März 2026 inhaftiert, nachdem sein Antrag auf ein beschleunigtes Verfahren am 11. März abgelehnt worden war. Am 21. März 2026 berichtete Silvia Rinita Harefa, die Ehefrau eines weiteren Verdächtigen, Immanuel Ebenezer Gerungan, nach einem Besuch bei ihrem Ehemann, dass Häftlinge die Abwesenheit von Yaqut während der Id-al-Fitr-Gebete hinterfragten. „Tadi sih sempat enggak lihat Gus Yaqut ya. Infonya sih, katanya keluar Kamis (19/3) malam“, sagte Silvia. „Kata orang-orang di dalam ya, enggak ada. Beliau enggak ada.“ Sie merkte an, dass alle Häftlinge davon wussten und Gerüchte über Vernehmungen in der Nähe der Takbiran-Nacht bezweifelten. KPK-Sprecher Budi Prasetyo bestätigte: „Pengalihan ini memang tidak bersifat permanen.“ Die KPK wird über die Dauer informieren.