Laurence Marion, eine 49-jährige hochrangige Beamtin, wurde ausgewählt, das secrétariat général du gouvernement zu leiten und folgt damit Claire Landais nach. Ihre Ernennung wird am 14. Januar im Ministerrat formalisiert. Diese Schlüsselrolle, die zum Matignon gehört, ist entscheidend für die Umsetzung von Regierungsentscheidungen inmitten politischer Instabilität.
Laurence Marion, derzeit Direktorin für Rechtsangelegenheiten im Ministerium für die Streitkräfte seit 2022, wird das secrétariat général du gouvernement leiten. Mit 49 Jahren löst sie Claire Landais ab, die das Amt seit Juli 2020 innehatte und ihren Rücktritt beantragt hat. Claire Landais gilt als designiert für den Vorsitz des Vorstands des établissement public du parc et de la Grande Halle de La Villette in Paris. Der Name von Laurence Marion kursierte seit mehreren Tagen in den Kreisen der oberen Beamtenschaft. Ein weiterer Kandidat, Julien Boucher, ehemaliger Generaldirektor des Office français de protection des réfugiés et apatrides von 2019 bis 2025, stand auf der Shortlist, wurde aber nicht gewählt. Diese wenig bekannte, aber entscheidende Rolle ist direkt dem Premierminister zugeordnet. Sie koordiniert die Umsetzung von Regierungsbeschlüssen. Laurence Marion wird die zweite Frau in diesem Amt sein, nach Claire Landais, inmitten politischer Instabilität, Regierungswechsel und ohne klare Mehrheit in der Assemblée nationale. Ihre Ernennung fällt in eine Zeit, in der Frankreich mit Regierungsherausforderungen kämpft.