Thibaut Guilluy, Generaldirektor von France Travail, präsentierte am 30. Januar die Ergebnisse 2025 und die Aussichten für 2026. In einem Interview mit Le Monde hebt er hervor, dass politische und geopolitische Krisen den Arbeitsmarkt unmittelbar beeinflussen. Er beleuchtet die Transformation des öffentlichen Trägers, die seit seinem Amtsantritt im Dezember 2023 begonnen hat.
France Travail, ehemals Pôle emploi seit dem 1. Januar 2024, legte am Freitag, dem 30. Januar, seine Ergebnisse für 2025 und die Richtlinien für 2026 bei einer Präsentation vor. Thibaut Guilluy, der die Organisation seit dem 21. Dezember 2023 leitet, ist der Architekt ihrer tiefgreifenden Umwandlung. In einem Interview mit Le Monde erklärt Guilluy, dass diese Reform darauf abzielt, die Akteure zu organisieren, um jeden Franzosen auf seinem beruflichen Weg zu unterstützen und Unternehmen – private, öffentliche oder assoziative – bei der Suche nach Kandidaten und der Schaffung von Arbeitsplätzen zu helfen. „Es handelt sich um eine sehr tiefgreifende Reform, die nicht in einem oder zwei Jahren umgesetzt wird“, sagt er. In den ersten zwei Jahren wurden die Grundlagen gelegt: Registrierung aller Jobsuchenden, Einrichtung lokaler Ausschüsse, Schaffung von France Travail Pro und verschiedene Experimente. Guilluy bedauert auch die im Haushalt 2026 geplante Personalreduktion. Er betont die unmittelbaren Auswirkungen von Instabilitäten: „Alle Formen der Instabilität haben unmittelbare Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.“ Politische Krisen und geopolitische Spannungen belasten somit den Arbeitsmarkt, so seine Ansicht.