Die Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva hat am Donnerstag einen Energieplan verabschiedet, der Investitionen in Öl und Gas in Höhe von 2,8 Billionen Reais bis zum Jahr 2035 vorsieht.
Der Plan wurde von der Energy Research Company erstellt und vom Ministerium für Bergbau und Energie genehmigt. Er prognostiziert, dass Brasilien im Jahr 2035 täglich 4,9 Millionen Barrel Öl produzieren wird, was einem Anstieg von 22 % gegenüber dem aktuellen Angebot entspricht.
Das Dokument sieht bis 2035 Investitionen in Höhe von insgesamt 3,5 Billionen Reais vor, wovon 80 % auf Öl und Gas entfallen. Erneuerbare Energien erhalten 374 Milliarden Reais. Es wird erwartet, dass das Angebot an Erdgas um 71 % und die Nachfrage um 65 % steigen wird.
Umweltorganisationen hinterfragen das Festhalten an fossilen Brennstoffen. Der Text bezeichnet die äquatoriale Region als vielversprechend, ohne jedoch spezifische Investitionen im Becken der Foz do Amazonas zu nennen.