Die Regierung von Maharashtra wird ihre kürzlich eingeführte Richtlinie überprüfen, die Kandidaten aus reservierten Kategorien, die Vergünstigungen in Anspruch nehmen, von der Bewerbung auf offene Stellen ausschließt. Ministerpräsident Devendra Fadnavis leitete die Kabinettsentscheidung nach Einwänden des Shiv-Sena-Ministers Sanjay Rathod zur rechtlichen Prüfung an den Generalanwalt weiter. Die Überprüfung folgt auf Bedenken hinsichtlich möglicher Konflikte mit Urteilen des Obersten Gerichtshofs.
Das Staatskabinett hatte die Richtlinie letzte Woche genehmigt. Sie besagte, dass Kandidaten aus reservierten Kategorien, die Erleichterungen bei Alter, Bildungsabschlüssen, Berufserfahrung oder der Anzahl der Versuche in Anspruch nehmen, nur für reservierte Stellen in Frage kommen würden. Der Ministerpräsident Devendra Fadnavis handelte am Dienstag, nachdem Sanjay Rathod während der Kabinettssitzung auf mehrere Anordnungen des Obersten Gerichtshofs hingewiesen hatte. Rathod erklärte, die Urteile stünden der Entscheidung entgegen und forderte eine erneute Prüfung. Das Ministerium für allgemeine Verwaltung merkte an, dass die Richtlinie Klarheit angesichts eines 72-prozentigen Reservierungsanteils bei Regierungsstellen schaffen solle. Der Bundesstaat hatte sich zur Begründung des ursprünglichen Schrittes auf eine Mitteilung der Zentralregierung aus dem Jahr 1998 und eine Stellungnahme des damaligen Generalanwalts vom Dezember 2024 berufen.