FC Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat in einem Interview Einblicke in die Vertragsverhandlungen mit Schlüsselfiguren wie Manuel Neuer, Serge Gnabry und Dayot Upamecano gegeben. Er wirkt bei Neuer gelassen und plant Gespräche erst zum Saisonende. Bei Gnabry sieht er Fortschritte, während der Fokus auf Upamecano liegt.
Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern München hat in einem Interview mit „Bild Sport“ bei Welt TV die Personalplanung des Rekordmeisters beleuchtet. Die Verträge von Torhüter Manuel Neuer, Flügelspieler Serge Gnabry und Innenverteidiger Dayot Upamecano laufen allesamt zum Saisonende aus.
Zu Neuer, der im März 40 Jahre alt wird, äußerte sich Eberl entspannt: „Manu wird im März 40 Jahre“, sagte er. „Was nicht heißt, dass wir einen Tag später den Vertrag verlängern.“ Er betonte, dass Neuers Leistungen „wirklich Weltklasse“ seien und der Keeper derzeit keinen Anschein erwecke, sein Körper sei nicht mehr für den Profifußball bereit. Dennoch wolle man sich Zeit lassen: „Ganz entspannt Zeit lassen“ und sich „zum Ende der Saison, April, Mai“ zusammensetzen. Bisher habe das nicht stattgefunden. Rückblickend hielt Eberl die Verlängerung bis 2026 für „genau die richtige Entscheidung“ und plädiert für Abwarten.
Bei Gnabry, 30 Jahre alt, sehe Eberl „Licht am Ende des Tunnels“, „aber noch nicht so, dass ich hier etwas sagen kann.“ Das Hauptaugenmerk liege derzeit auf den Verlängerungen mit Gnabry und dem 27-jährigen Upamecano. Zu möglichen nächsten Schritten, wie einem Interesse an Verteidiger Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund, machte Eberl klar: „Der erste Schritt, der soll funktionieren.“ Der Fokus bleibe also auf den aktuellen Verhandlungen.
Diese Updates unterstreichen Bayerns Strategie, bei wichtigen Leistungsträgern keine Hast zu zeigen, sondern fundierte Entscheidungen zu treffen.